Fasten und Heilen
Wie wichtig doch die internationale Vernetzung ist, zeigt sich auch in folgendem Beispiel. Die alternative Heilmethode, das Fasten, interessiert nicht die Wissenschaftler in Deutschland. Untersuchungen zu diesem Thema laufen seit über 50 Jahren auch in den Wissenschaftszentren in Russland und den USA. Es gibt unter anderen eine große Anzahl von Studien, die allerdings nur in russischer Sprache veröffentlicht wurden und deshalb auch von der westlichen Welt mehr oder weniger unbeobachtet blieben. Die Studien brachten erstaunliche Ergebnisse zu tage. Doch warum interessiert sich die Wissenschaft plötzlich so intensiv um die Themen Fasten und Heilen?Seien wir einmal ehrlich. Gerade hier in den westlichen Ländern steigt auf der einen Seite Jahrzehnt für Jahrzehnt die Lebenswartung. Keine Nachrichtensendung oder Dokumentation, bei der nicht über den demografischen Wandel gesprochen wird. Fakt ist aber nun einmal, dass in gleichen Maße des steigenden Alters auch die Fälle des Diabetes, des Bluthochdruck, der Adipositas (Fettleibigkeit) und Krebs ansteigen. Der moderne Patient wird entsprechend der modernen Medizin behandelt. Mit anderen Worten: der Medikamentenkonsum steigt exponentiell dazu. Bleibt also wirklich nur die logische Schlussfolge, dass dem Menschen nicht anderes übrigbleibt als sich immer mehr "Chemie" einzuwerfen um sich wieder gesund zu fühlen - oder gesund zu bleiben bzw. wieder zu werden?
| für Buchinfo auf das Buch klicken |
Zu diesem Thema lief am 29. März 2012 eine aufschlussreiche Dokumentation in ARTE. Sie können die Dokumentation "Fasten und Heilen" auf ARTE TV ansehen oder Sie schauen gleich hier:
Leider wurde das Video aus der ARTE MEDIATHEK entfernt.

Mein Orthopäde schickte mich damals zum Nordic Walking (NW) – Ihr wisst schon das mit den Stöcken (He Du, Du hast Deine Skier verloren). Bereits in der ersten Unterrichtsstunde ließen meine Rückenschmerzen nach ca. 20 Minuten (und das als absoluter Newbee) spürbar nach. Nach der gesamten Unterrichtseinheit war ich absolut schmerzfrei und bin gelaufen wie ein junger Gott.
Das hat mich dermaßen begeistert, dass ich mich zum Nordic Walking Coach ausbilden ließ und die Präventionstrainer-Lizenz des DOSB erwarb. Jetzt kommt der Trick mit der Selbstüberlistung – ich konnte Kurse geben (die nebenbei bemerkt auch noch von den Kassen gefördert wurden) und wurde damit also durch meine Teilnehmer “gezwungen” mich regelmäßig zu bewegen.
Und es stimmte was mir mein NW-Ausbilder erzählte. Bereits nach 2 Monaten war ich süchtig nach Bewegung. Nicht übermäßige aber REGELMÄSSIGE.
Die angesprochene Erkenntnis bekam ich dann im Frühjahr 2009 frei Haus geliefert. Schlaganfall, linke Seite ausgefallen, auf Hilfe angewiesen. Trotzdem konnte ich bereits ein halbes Jahr später schon wieder 2o km lange Wanderungen absolvieren. Meine Ärztin sagte mir, dass ich das auf jeden Fall meinem regelmäßig ausgeführten Ausdauersport zu verdanken hatte.
Mein Fazit:
Bewegung hält nicht nur Fit und macht schlank, sondern wirkt auch als eine enorme Sicherheitsfunktion für spätere Gesundheitsprobleme – und wir werden alle nicht jünger!